Projekte im Schuljahresablauf
Ein Überblick (Änderungen möglich)
1. Schulhalbjahr
August / September
Hurra – Ich bin ein Schulkind!
Die 1. Schulwoche steht für die Schulanfänger und ihre Klassenlehrer unter dem Motto: Einander kennenlernen und sich in der Gemeinschaft zurechtfinden! In dieser besonderen Zeit werden zahlreiche Spiele gespielt, damit die Kinder neben den Namen auch Interessen und Stärken voneinander erfahren. Das Klassenmaskottchen Mimi begleitet die Klasse von nun an in jeder Stunde. In der 1. Woche lernen die Schulanfänger neben ihrem Klassenraum die ganze Schule mit all ihren Besonderheiten kennen. Dazu werden alle Räume, die Turnhalle und auch der große Schulhof genau erkundet.
Auch die „großen“ Kinder nehmen sich die ersten Schultage hauptsächlich für das WIR Zeit. Gemeinsam wiederholen sie, wie sich alle wohlfühlen können und lernen langsam wieder feste Tagesabläufe. Ebenso werden wichtige Regeln im Umgang miteinander festgelegt, so dass der Unterricht und die Pausen für alle als angenehm empfunden werden können.
Seit 2017 gibt es an unserer Schule den Spendenlauf. Alle Kinder der 1. bis 4. Klassen nehmen daran teil. Sie suchen sich in der Familie oder auch bei Freunden Sponsoren, die sie dann jeweils pro gelaufene Runde unterstützen. Die Spenden werden dann für verschiedene Bereiche der Schule wie Schul-Bibliothek, Medienraum, Kunst/Werken oder auch Musik/Sport verwendet. Ein Teil der gespendeten Summe geht an einen gewählten gemeinnützigen Verein wie zum Beispiel das Kinderhospiz oder andere Einrichtungen.
September
Immer im August heißt es für alle Schüler AOK Kindertheater. Die AOK hat die gesundheitliche Entwicklung zum Anlass genommen, die Initiative „Gesunde Kinder – gesunde Zukunft“ zu gründen. Ihr Ziel ist es, dem Entstehen von chronischen Erkrankungen möglichst früh vorzubeugen. Die bundesweit tourende Zeltstadt „Möhren, Kinder, Sensationen“ ist dabei eine von vielen kreativen Ideen. Bei einem solchen Mitmach-Event können die Kinder besonders gut selbst erkennen, warum gesundes Essen und viel Bewegung so wichtig sind, und das auch im Alltag umsetzen. Denn je größer die aktive, spielerische Einbindung der Kinder in das Programm, je stärker sein interaktiver Charakter, desto nachhaltiger die Wirkung.
Oktober
Zweimal im Jahr führen die Rostocker Schulen den Crosslauf rund um den Schwanenteich durch. Dort wimmelte es nur so von Kindern: Oftmals treten über 100 Schülerinnen bzw. Schüler in einem Lauf gegeneinander an. Dabei geht es vor allem um Ausdauer und Schnelligkeit. Aber auch Fairness und Durchhaltewillen sind auf der 732 Meter großen Laufrunde von großer Bedeutung.
Am „Tag der Zahngesundheit“ veranstaltet die Zahnarztpraxis Staginsky einen Projekttag in unserer Grundschule. An verschiedenen Stationen können die Schüler sich zum Beispiel mit der richtigen Putztechnik, gesundem Frühstück und dem Zahnarztbesuch auseinander setzen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Zahnarztpraxis Staginsky.
November
Wir als Schüler der Grundschule am Margaretenplatz setzen uns aktiv mit unserer Umwelt auseinander. Denn Umweltschutz ist lebenswichtig!
Für die 1. Klassen geht es um die Mülltrennung. Warum trennen wir Müll? Für die 2. Klasse steht die Woche unter dem Motto Igel und Upcycling. Wir lernen vieles über den Igel und wie wir ihm helfen können. Außerdem werden tolle Kunstwerke und praktische Dinge z.B. Stiftehalter aus gesäubertem Haushaltsmüllgebastelt. Bei den 3. Klassen dreht sich alles rund ums Wasser und den Wasserkreislauf sowie den Schutz unserer Gewässer. Es gibt so viele Wege Wasser zu sparen! Die 4. Klassen befassen sich mit Nachhaltigkeit im Alltag. Schwer vorstellbar, was z.B. virtuelles Wasser ist und wie viele Ressourcen für die Herstellung eines T-Shirts verbraucht werden. Mit großer Überzeugung setzen sich die SchülerInnen für die Sauberkeit unserer Stadt ein und sammeln als Klassenstufen gemeinsam Müll.
Theorie
Dezember
Weihnachtsüberraschungen
In der letzten Schulwoche vor Weihnachten gibt es, wie es in der Adventszeit so ist, Überraschungen. Gemütliche, weihnachtliche Projekttage stimmt uns auf die schöne Zeit ein. Unsere Lehrer lesen uns Geschichten vor. Gedichte, Lieder lernen wir. Es werden kleine Geschenke gebastelt, genau wie bei den kleinen Weihnachtswichteln. Besonders schöne Traditionen sind der Besuch der Weihnachtsvorstellung im Volkstheater Rostock, das wöchentliche Weihnachtssingen im großen Flur und die Tanzaufführung der 4. Klassen am letzten Schultag. Weihnachten, Weihnachten, Weihnachten…
Ja! Der Advent ist eine besondere Zeit.
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.
Jedes Jahr im Dezember versammeln wir uns mehrmals in unserem herrlich großen Flur und singen gemeinsam am Tannenbaum. So erleben wir die Vorweihnachtszeit in einem ganz besonderen Gemeinschaftsgefühl.
Januar
Das Projekt „Klasse 2000“ wird auch in diesem Jahr mit Hilfe von Frau Würker, unserer Projektpartnerin, fortgesetzt. In der zweiten Klasse haben die Kinder viele Dinge über sich und ihre Mitschüler gelernt. Darauf aufbauend sollen die Schüler ihren Zusammenhalt als Gruppe bewusst spüren, jeden einzelnen als wichtig anerkennen und die gemeinsame Kraft erleben. Übungen dazu werden von einer externen Leiterin dieses Projekts durchgeführt und von den Lehrkräften im Nachhinein immer wieder aufgegriffen. Die Kinder werden mit viel Spaß an den Unterrichtseinheiten an ernste Themenfelder herangeführt und bekommen einfache Bewältigungsstrategien an die Hand.
Februar
Was bitte soll denn eine Busfahrschule sein? Diese Frage konnten die Erstklässler nicht beantworten. Die Schule kannte ja jeder und die Busse auch. Aber Busfahrschule??
Am Doberaner Platz geht es für die 1. Klassen los. Ein Mitarbeitender von der Polizei nimmt uns in Empfang und zeigt erst einmal, wie man an der Bushaltestelle warten muss. Wie gefährlich es ist, wenn man zu nah an den Bus rangeht, erzählt uns der junge Busfahrer dann.
Dann geht es zum Depot der Rostocker Straßenbahn AG. Dort warten die nächsten Aufgaben auf uns. Alle suchen sich einen eigenen Platz und hören zu. Ein Film erklärt alle Gefahren beim Busfahren – hinfallen beim Bremsen, nicht essen und trinken, festhalten an den Haltestangen, nicht im Bereich der Türen aufhalten und so weiter…!
Anschließend schauen wir uns das Reparaturdock für die Straßenbahnen an. Dort werden die Straßenbahnen gewartet und dann geduscht in einer Waschanlage extra für Straßenbahnen.
Zum Schluss werden wir wieder zum Doberaner Platz gefahren.
Jeder weiß nun Bescheid, wie gefährlich die Bus- und Bahnhaltestellen sind. Also immer schön: AUGEN AUF!!!
2. Schulhalbjahr
März
Die Schule und Schulsozialarbeit laden jedes Jahr zu einem pädagogischen Informationsabend ein, dieses Jahr zum Thema „Emotionsbewegung“.
In der Stadthalle messen sich jedes Jahr SchülerInnen aus Schulen der Hansestadt Rostock und des Rostocker Umlandes miteinander. Es ist ein Tag voller Aufregung, Spannung und Spaß.
April
Zooschulenbesuche als zusätzliches Bewegungsangebot und Lernstation am anderen Ort sind sehr beliebt bei unseren Schülern. Jede Klasse nutzt mindestens 1x im Schuljahr den Besuch der Zooschule. Da unsere Schule nicht weit vom Barnstorfer Wald entfernt ist, wird der Weg meist zu Fuß bewältigt und alle sind zusätzlich in Bewegung. Auf dem Weg dorthin und zurück gibt es viele Dinge, die noch einmal gefestigt werden, wie z.B. das Verhalten im Straßenverkehr, die Fauna und Flora unserer Heimat, Stärkung von Sozialkompetenzen etc. Es ist für uns selbstverständlich, den guten Kontakt zu dem Zoopersonal und zu den Mitarbeitern der Zooschule zu pflegen.
Praxis
Mai
Zweimal im Jahr führen die Rostocker Schulen den Crosslauf rund um den Schwanenteich durch. Dort wimmelte es nur so von Kindern: Oftmals treten über 100 Schülerinnen bzw. Schüler in einem Lauf gegeneinander an. Dabei geht es vor allem um Ausdauer und Schnelligkeit. Aber auch Fairness und Durchhaltewillen sind auf der 732 Meter großen Laufrunde von großer Bedeutung.
Im Hörbuchprojekt wird den Kindern der 4. Klassen ermöglicht, in Zusammenarbeit mit einem professionellen Tonstudio ein eigenes Hörspiel aufzunehmen. Das schließt u.a. das Einsprechen der Texte oder das Umsetzen einer entsprechenden Geräuschkulisse ein und fördert so ganz spielerisch Kreativität, Teamarbeit und sozialen Umgang.